| Feder
in Braun, schwarze Kreide, auf Bütten, 170 x 210 mm.
Rückseitig Stempel: Dillisnachlaß, Sammlung Einsele,
Nr. 234.
Haarfeine Risse und zwei kleine Löcher durch Tintenfraß
im Bereich des linken Baumes sorgfältig restauriert. Rechte
ober Ecke angesetzt. Einige Quetschfalten im linken Bereich. Sehr
schöner Papierton bei sonst nur geringen Altersspuren.
Diese
außerordentlich schöne Landschaftszeichnung kann im Zusammenhang
mit den Italienreisen des Künstlers gesehen werden kann. Typisch
für Dillis ist die schwungvolle Skizzierung mit Bleistift oder
Kreide die grafisch reizvoll die Federzeichnung vorbereitet und
ergänzt. Durch abwechslungsreiche Strichlagen und lebhaft geschwungenen
Linien erreicht Dillis eine dichte Komposition, in der mit dem Ausblick
in die Ferne die südliche Atmosphäre Eingang gefunden
hat.
Christoph Heilmann (Hrsg.): Johann Georg von Dillis. Landschaft
und Menschenbild. München: Prestel-Verlag 1991.

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