Feder in Braun, schwarze Kreide, auf Bütten, 170 x 210 mm.
Rückseitig Stempel: Dillisnachlaß, Sammlung Einsele, Nr. 234.
Haarfeine Risse und zwei kleine Löcher durch Tintenfraß im Bereich des linken Baumes sorgfältig restauriert. Rechte ober Ecke angesetzt. Einige Quetschfalten im linken Bereich. Sehr schöner Papierton bei sonst nur geringen Altersspuren.

Diese außerordentlich schöne Landschaftszeichnung kann im Zusammenhang mit den Italienreisen des Künstlers gesehen werden kann. Typisch für Dillis ist die schwungvolle Skizzierung mit Bleistift oder Kreide die grafisch reizvoll die Federzeichnung vorbereitet und ergänzt. Durch abwechslungsreiche Strichlagen und lebhaft geschwungenen Linien erreicht Dillis eine dichte Komposition, in der mit dem Ausblick in die Ferne die südliche Atmosphäre Eingang gefunden hat.

Christoph Heilmann (Hrsg.): Johann Georg von Dillis. Landschaft und Menschenbild. München: Prestel-Verlag 1991.

 

Georg von Dillis
1759 Grüngiebing -
1841 München

Südliche Landschaft